Pressemitteilung 09.11.2017

Zweckverband und Betreiber kurz vor dem Ziel

Glasfaser: Erfolg auch im letzten Teilabschnitt

+ Lehmkuhlen, Lebrade, Mucheln, Grebin, Rathjensdorf und Bösdorf erhalten Anschluss an Glasfasernetz des Zweck-verbands Breitbandversorgung im Kreis Plön
+ Erschließung auch in Schlesen gesichert
+ Vorvermarktung in Behrensdorf und Blekendorf läuft

Lütjenburg/Berlin, 09.11.2017. Die Weichen stehen auf Zukunft: Alle sechs Gemeinden des vierten und letzten Bauabschnitts des Zweckverbands für Breitbandversorgung im Kreis Plön sichern sich den Anschluss an das kommunale Breitbandnetz. Auch die Gemeinde Schlesen konnte die eingeräumte Verlängerung nut-zen.

Volker Schütte-Felsche, Vorsteher des Zweckverbands, zeigt sich erfreut über das Ergebnis: „Mit Anschlussquoten bis an die 80 Prozent haben die Gemeinden unseres vierten und letzten Teilabschnitts gezeigt, dass sie die Bedeutung kommunaler Glasfasernetze erkannt haben. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Chance genutzt, die Zukunft aktiv mitzugestalten – sowohl für sich selbst als auch für die gesamte Region.“

Der vierte Teilabschnitt des Zweckverbands umfasst über 2.000 Wohneinheiten in den Gemeinden Lehmkuhlen, Lebrade, Mucheln, Grebin, Rathjensdorf und Bösdorf. Insgesamt sind über 1.200 Anträge bei der pepcom GmbH, dem designierten Betreiber des kommuna-len Breitbandnetzes, eingegangen. Verträge werden derzeit noch angenommen, ohne dass eine Erschließungsgebühr anfällt (bis 20 Meter Hausanschluss). In der Bauphase liegt diese bei 300 EUR, nach Abschluss der Arbeiten bei 1.250 EUR pro Anschluss.

Den Gemeinden Schlesen, Blekendorf und Behrensdorf hatten Zweckverband und pepcom eine Verlängerung eingeräumt, um die erforderliche Anschlussquote von 55 Prozent zu erreichen. Schlesen hat diese „zweite Chance“ genutzt: „Schlesen wird definitiv ausgebaut – und somit der gesamte zweite Teilabschnitt“, so Schütte-Felsche. Dies erfreut besonders die Antragsteller, die bereits vor den Sommerferien ihre Verträge abgegeben hatten und nun über den Erfolg des Projektes in Ihrer Gemeinde informiert werden.

Im dritten Teilabschnitt fehlen zum vollständigen Ausbau nur noch zwei Gemeinden: In Blekendorf und Behrensdorf dauert die Vorver-marktung noch an. „Es wäre bedauerlich, wenn diese beiden Gemeinden am Ende zu weißen Flecken auf der Landkarte würden. Hier sind insbesondere die Bürgerinnen und Bürger vor Ort gefragt, ihren Nachbarn aus den 44 anderen Gemeinden des Zweckverbandsgebiets zu folgen“, appelliert Schütte-Felsche.

Pressemitteilung 25.10.2017

Zweite Chance genutzt

Highspeed-Internet für vier weitere Gemeinden

+ Selent, Högsdorf, Klamp und Schwartbuck erhalten Anschluss an
+ Glasfasernetz des Zweckverbands Breitbandversorgung im Kreis Plön
+ Parallele Tiefbauarbeiten in Ascheberg, Kirchbarkau, Großbarkau, Barmissen, Honigsee, Kleinbarkau und Schillsdorf
+ Vorvermarktung im vierten Teilabschnitt gestartet

Lütjenburg/Berlin, 24.10.2017. Sieg in der Verlängerung: Die Gemeinden Selent, Högsdorf, Klamp und Schwartbuck sichern sich den Anschluss an das kommunale Breitbandnetz. Der Zweckverband hatte zuvor in zusätzlichen Informations- und Beratungsveranstaltungen für das Zukunftsprojekt geworben.

Volker Schütte-Felsche, Vorsteher des Zweckverbands, kommentiert: „Wir haben gemeinsam mit unserem Partner pepcom und den betroffenen Gemeinden entschieden, die Vorvermarktungsfrist in einigen Gemeinden zu verlängern, wenn sich ein positiver Trend abzeichnet. In dieser Zeit arbeiten wir intensiv mit Bürgermeistern, Gemeindevertretern und Multiplikatoren, um die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Ausbau zu schaffen. In Högsdorf, Klamp, Schwartbuck und in Selent – aufgrund seiner Größe und des vorhandenen Ausbauniveaus ein besonders schwieriges Pflaster – ist uns das gelungen und wir haben bereits die Feinplanung beauftragt.“

In drei weiteren Gemeinden – Schlesen, Blekendorf und Behrensdorf – dauert die verlängerte Vermarktungsphase noch an, wobei in Blekendorf und Behrensdorf noch weitere Bürgersprechstunden stattfinden werden.

„Ich appelliere an die Bürger dieser Gemeinden, die letzte Chance zu nutzen und sich nicht abhängen zu lassen. Geben Sie sich nicht mit den dort angebotenen Übertragungsleistungen zufrieden. Sie sind heute vielleicht ausreichend aber schon in wenigen Jahren nicht mehr. Gebiete, die jetzt den Anschluss verpassen, werden dann bald zu weißen Flecken auf der Landkarte. Eine spätere, einzelne Erschließung mit Glasfaser bis ins Haus wird für kein Unternehmen wirtschaftlich darstellbar sein“, mahnt Schütte-Felsche.

Mit zwei Informationsveranstaltungen in der Gemeinde Bösdorf endete Anfang Oktober der aktive Teil der Vorvermarktung im Zweckverbandsgebiet. Bis zum Ende der Vorvermarktungsfrist können sich Interessenten in lokalen Bürgersprechstunden beraten lassen.

„Lehmkuhlen, Lebrade und Mucheln sind sehr gut in die Vermarktung gestartet. Auch Rathjensdorf entwickelt sich nach Plan. In Grebin und Bösdorf liegt noch Arbeit vor uns. Hier gilt es vor allem die Bürger zu überzeugen, die seit kurzem auf Vectoring-Angebote zurückgreifen. Wer sich jedoch informiert sieht schnell, dass Kupfer keine dauerhafte Lösung ist. Nur Glasfaser kann dem zukünftigen Bedarf standhalten“, so Schütte-Felsche weiter.

Im ersten Teilabschnitt wird unterdessen weiter ausgebaut: Nach dem ersten Spatenstich Ende Juni arbeiten mehrere Tiefbauunternehmen parallel in den Gemeinden Großbarkau, Ascheberg, Barmissen und Kirchbarkau. Alleine für den ersten Abschnitt werden dabei rund 200 Kilometer Tiefbau geleistet und 500 Kilometer Glasfaser verlegt. Hierfür kommen unterschiedliche Verlegetechniken, zum Beispiel die Hochdruck-Spülbohrung und der Kabel-Pflug, zum Einsatz. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten werden dabei von regional ansässigen Firmen durchgeführt. „Nach derzeitigem Planungsstand werden wir voraussichtlich bereits zum Ende dieses Jahres die ersten Glasfaseranschlüsse live schalten“, erläutert Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer von pepcom, einem Unternehmen der Tele Columbus AG. Der Baubeginn für den 2. Bauabschnitt (Rastorf, Martensrade Lammershagen, Selent) ist – witterungsabhängig – zum Jahresbeginn 2018 vorgesehen und im Frühjahr 2018 soll der Ausbau im 3. Bauabschnitt starten. An der Fertigstellung aller Baumaßnahmen noch in 2019 gibt es aus heutiger Sicht keine Zweifel.

Highspeed-Internet-fuer-vier-weitere-Gemeinden-im-Kreis-Ploen

Pressemitteilung 27.07.2017

Breitbandausbau schreitet voran

Kommunales Glasfasernetz erreicht die Küste

Neun Gemeinden des dritten Bauabschnittes sichern sich Anschluss an Glasfasernetz des Zweckverbands
Spatenstich im ersten Bauabschnitt plangemäß erfolgt
Zweite Chance für Selent und Schlesen
Vorvermarktungsbeginn im vierten Bauabschnitt nach den Sommerferien

Im Jahr 2008 haben sich die Initiatoren des Zweckverbands Breitbandversorgung im Kreis Plön die Frage gestellt, was passieren muss, damit die Bewohner ländlicher Räume in puncto Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit nicht abgehängt werden. Mit der Errichtung eines kommunalen Glasfasernetzes wurde ein fortschrittliches Konzept entwickelt, dem insgesamt 46 Zweckverbandsgemeinden gefolgt sind. Die Gemeinden des Kreises Plön werden mit der Fertigstellung des Netzes im Jahr 2019 bei der wichtigen Versorgung mit breitbandigem Internet eine der fortschrittlichsten Regionen Deutschlands bilden.

Die Auszählung dauert noch an, jedoch lässt sich jetzt schon sagen: Nach Ablauf der offiziellen Vorvermarktungsfrist haben neun Gemeinden des dritten Bauabschnitts die für den Ausbau erforderliche Mindestanschlussquote von 55 % auf direktem Wege erreicht. In Kletkamp, Hohenfelde, Dannau, Helmstorf, Rantzau, Panker, Giekau, Kirchnüchel und Tröndel gaben durchschnittlich über 60 % der Haushalte einen Vertrag für die Internet-, Telefonie und TV-Versorgung ab und erhaltenen somit eine Glasfaserleitung direkt bis ins Haus. Die Quote vorerst nicht erreicht haben die Gemeinden Blekendorf, Högsdorf, Behrensdorf und Klamp. In der Gemeinde Schwartbuck dauert die Vorvermarktung noch an.

Zweckverbandsvorsteher Volker Schütte-Felsche gibt sich auch für die zunächst nicht gewonnenen Gemeinden optimistisch: „Das Engagement in den Gemeinden, die die 55% noch nicht erreicht haben, ist hoch. Gemäß unserem Auftrag prüfen wir gemeinsam mit unserem Partner pepcom verschiedene Möglichkeiten, die Mindestanschlussquote in jeder Gemeinde zu erreichen – sei es durch Fristverlängerungen oder die Öffnung eines zusätzlichen Vermarktungsfensters außerhalb der Ernte- und Ferienzeit.“

Eine solche „letzte Chance“ sollen jetzt die Gemeinden Selent und Schlesen erhalten. Nach den Sommerferien bekommen interessierte Bürgerinnen und Bürger nochmals für zwei Wochen die Gelegenheit, einen eigenen Glasfaseranschluss ohne zusätzliche Hausanschlusskosten zu beantragen und somit den Ausbau zu ermöglichen. Mit gezielten Werbemaßnahmen der Gemeinden und zusätzlichen Informations- und Beratungsveranstaltungen soll das Ziel im zweiten Anlauf erreicht werden. Zweckverband und pepcom entsprechen damit dem Wunsch der Bürgermeister und Gemeindevertreter.

Ebenfalls Anfang September beginnt die Vorvermarktung im vierten und letzten Bauabschnitt des Zweckverbands: In den Gemeinden Lehmkuhlen, Lebrade, Mucheln, Grebin, Rathjensdorf und Bösdorf erhalten 2.000 Haushalte die Möglichkeit, mit einer eigenen Glasfaserleitung bis ins Haus den Grundstein für die digitale Zukunft zu legen.

Im ersten Teilabschnitt wird unterdessen bereits ausgebaut: Nach dem ersten Spatenstich Ende Juni rollen u.a. in Großbarkau und Ascheberg die Bagger: Alleine für den ersten Abschnitt werden dabei rund 200 Kilometer Tiefbau geleistet und 500 Kilometer Glasfaser verlegt. Hierfür kommen unterschiedliche Verlegetechniken, zum Beispiel die Hochdruck-Spülbohrung und der Kabel-Pflug, zum Einsatz. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten werden dabei von regional ansässigen Firmen durchgeführt. „Nach derzeitigem Planungsstand werden wir voraussichtlich bereits zum Ende dieses Jahres die ersten Glasfaseranschlüsse live schalten“, erläutert Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer von pepcom.

Ausführliche Informationen über die Möglichkeiten im kommunalen Glasfasernetz sind unter www.glasfaser-im-kreis-ploen.de veröffentlicht.

 

KommunalesGlasfasernetz-Kueste

Pressemitteilung 28.06.2017

Schnelles Internet für die Gemeinden des Kreises Plön

Spatenstich für das Netz der Zukunft

+ Beginn der Baumaßnahmen im ersten Teilabschnitt des Zweckverbands
+ Auftragsvergabe an regionale Tiefbauunternehmen
+ Auftragserfassung für den dritten Bauabschnitt noch bis Ende Juli

Lütjenburg/Berlin, 28. Juni 2017. Mit einem symbolischen Spatenstich startete am Mittwoch, 28. Juni 2017 in Großbarkau der Breitbandausbau im Landkreis Plön in die Umsetzungsphase. Das künftige Glasfasernetz wird im Endausbau über 15.000 Haushalten Bandbreiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde liefern.

Die Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit in den ländlichen Gemeinden des Kreises Plön durch die Errichtung einer leistungsstarken Internetinfrastruktur ist das erklärte Ziel des 2014 gegründeten Zweckverbands für Breitbandversorgung im Kreis Plön, einem Zusammenschluss von 46 Gemeinden mit insgesamt über 16.000 Haushalten.

Was im Jahr 2009 mit einer Machbarkeitsstudie der Ämter Lütjenburg und Selent/Schlesen begann, wird nun Realität: In der Gemeinde Großbarkau erfolgte am Mittwoch nach jahrelanger planerischer Vorarbeit der erste Spatenstich für die Erschließung mit Glasfaserleitungen direkt bis ins Haus. Der Start des Ausbauarbeiten wurde im Beisein der ersten stellvertretenden Kreispräsidentin, Helga Hohnheit, Jürgen Wolff vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, dem Leiter des Breitband-Kompetenzzentrums Schleswig-Holstein, Richard Krause, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus dem ersten Bauabschnitt, dem Geschäftsführer des Glasfaser-Netzbetreibers pepcom, Rüdiger Schmidt, sowie weiteren Gästen begangen.

Volker Schütte-Felsche, Vorsteher des Zweckverbands und Amtsvorsteher des Amtes Lütjenburg, kommentiert: „Wir sind keinesfalls am Ziel, aber mit dem Spatenstich im ersten Teilabschnitt haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, von dem wir uns ein positives Signal für die noch andauernde Vermarktung versprechen: Jetzt geht es los – unser Netz wird gebaut, und wer dabei sein will, sollte schnell handeln.“

Schütte-Felsche betont: „Mit dem Baubeginn bringen wir die digitale Infrastruktur der Zukunft in über 15.000 Haushalte. Die ländlichen Gemeinden des Kreises Plön werden damit zum Vorreiter in Sachen Zukunftssicherung und Wettbewerbsfähigkeit.“

Mit der Errichtung und dem Betrieb des kommunalen Glasfasernetzes wurde Ende 2016 das Unternehmen pepcom beauftragt, eine Tochtergesellschaft der Tele Columbus Gruppe, Deutschlands drittgrößtem Kabelnetzbetreiber. Voraussetzung für den Bau ist dabei, dass eine ausreichende Zahl von Hauseigentümern (55%) in jedem der vier Teilabschnitte des Errichtungsplans einen Gebäudeanschluss während der Vorvermarktungsphase beauftragt. Nachdem alle 21 Gemeinden des ersten Teilabschnitts die Mindestquote erfüllt haben, hat der Zweckverband den Startschuss für die Feinplanung des Netzes und die anschließende Aufnahme der Tiefbauarbeiten gegeben.

„Mit seinem kommunalen Glasfasernetz investiert der Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Plön in eine zukunftsträchtige Technologie“, lobt pepcom Geschäftsführer Rüdiger Schmidt. „Das Glasfasernetz im Kreis wird in modernster FTTH-Technik errichtet. So endet die Glasfaser erst im Haus und bietet von Beginn an Internetbandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde. Damit ist es zehn Mal schneller als jede DSL-Verbindung.“ Alleine für den ersten Teilabschnitt werden dabei rund 200 Kilometer Tiefbau geleistet und 500 Kilometer Glasfaser verlegt. Hierfür kommen modernste Verlegetechniken, zum Beispiel die Hochdruck-Spülbohrung und die so genannte Erdrakete, zum Einsatz. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten werden dabei von regional ansässigen Firmen durchgeführt. „Nach derzeitigem Planungsstand werden wir voraussichtlich bereits zum Ende dieses Jahres die ersten Glasfaseranschlüsse live schalten.“

Während für den zweiten Teilabschnitt die Planungen laufen, haben für den dritten Teilabschnitt, der rund 5.000 Wohneinheiten in den Gemeinden Behrensdorf, Blekendorf, Dannau, Giekau, Helmstorf, Högsdorf, Hohenfelde, Kirchnüchel, Klamp, Kletkamp, Panker, Rantzau, Schwartbuck und Tröndel umfasst, die Information der Hauseigentümer und die Aufnahme der Aufträge bereits begonnen. Hier endet die Vorvermarktung, welche Voraussetzung für den Ausbau ist, Ende Juli 2017. Der vierte Abschnitt zwischen Mucheln und Bösdorf folgt nach den Sommerferien.

Erste Resonanz der Presse – die Kieler Nachrichten:
http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Ploen/Erster-Spatenstich-Schnelles-Internet-im-laendlichen-Raum

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Impressionen

Hier finden Sie Bilder der Veranstaltung zum Spatenstich…

Pressemitteilung 06.06.2017

Mindestanschlussquote übertroffen

Glasfasernetz kommt nach Rastorf, Martensrade und Lammershagen

Drei Gemeinden des zweiten Bauabschnittes sichern sich Anschluss an Glasfasernetz des Zweckverbands
+ Feinplanung im ersten Bauabschnitt gestartet
Auftragserfassung für den dritten Bauabschnitt noch bis Ende Juli

Lütjenburg/Berlin, 6. Juni 2017. Die Vermarktung des Glasfasernetzes für die Gemeinden des schleswig-holsteinischen Kreises Plön schreitet voran: Nach dem Erfolg des ersten Teilabschnittes haben drei weitere Gemeinden die notwendige Mindestauftragsquote für Hausanschlüsse in Höhe von 55 Prozent der Haushalte übertroffen. Rastorf, Martensrade und Lammershagen sichern sich den Anschluss an das Glasfasernetz des Zweckverbands und profitieren ab 2018 von schnellem Internetzugang, umfassendem TV-Angebot und günstigen Telefonangeboten.

Die Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit in den ländlichen Gemeinden des Kreises Plön durch die Errichtung einer leistungsstarken Internetinfrastruktur ist das erklärte Ziel des 2014 gegründeten Zweckverbands für Breitbandversorgung im Kreis Plön, einem Zusammenschluss von 46 Gemeinden mit insgesamt über 16.000 Haushalten.

Mit der Errichtung und dem Betrieb des kommunalen Glasfasernetzes wurde Ende 2016 das Unternehmen pepcom beauftragt, eine Tochtergesellschaft der Tele Columbus Gruppe, Deutschlands drittgrößtem Kabelnetzbetreiber.

Voraussetzung für den Bau ist dabei, dass eine ausreichende Zahl von Hauseigentümern in jedem der vier Teilabschnitte des Errichtungsplans einen Gebäudeanschluss während der Vorvermarktungsphase beauftragt. Nachdem alle 21 Gemeinden des ersten Teilabschnitts die Mindestquote erfüllt haben, stand im Mai 2017 die Vorvermarktung des zweiten Abschnitts an, der sich aus ca. 1.800 Haushalten der Gemeinden Rastorf, Martensrade, Lammershagen, Selent und Schlesen zusammensetzt.

Volker Schütte-Felsche, Vorsteher des Zweckverbands und Amtsvorsteher des Amtes Lütjenburg, kommentiert: „Wir können mit dem Ergebnis im zweiten Teilabschnitt grundsätzlich zufrieden sein. Rastorf, Martensrade und Lammershagen haben einen wichtigen Grundstein für die Zukunft gelegt. Dass die Gemeinden Selent und Schlesen unserer Einladung zunächst nicht gefolgt sind, ist wohl dem aus heutiger Sicht noch halbwegs ausreichenden Versorgungsniveau geschuldet. Als Zweckverband werden wir uns bemühen, verstärkt über die die Unterschiede der verfügbaren Breitbandtechnologien aufzuklären, damit letztlich jeder Bürger eine informierte Entscheidung treffen kann.“

Schütte-Felsche ergänzt: „Technologien wie Vectoring und VDSL versprechen schnelles Internet über bestehende Kupferleitungen, sind aber aus unserer Sicht nicht zukunftsfähig. Wir gehen davon aus, dass der durchschnittliche Bandbreitenbedarf die physikalischen Grenzen des Kupfernetzes schon in wenigen Jahren um ein Vielfaches übersteigt. Deshalb setzen wir auf Glasfaser bis ins Haus – und somit auf ein Netz, das nicht nur den heutigen Bedarf abdeckt, sondern den Anforderungen von morgen und übermorgen gewachsen ist. Das aktuelle Ausbauprojekt ist daher eine einmalige Chance für die Zukunft.“

Im ersten Teilabschnitt hat der Zweckverband mittlerweile die Feinplanung und die Bauausführung durch pepcom beauftragt. Gemeinsam mit dem technischen Berater des Zweckverbands erfolgen zunächst Abstimmungsgespräche mit den Bürgermeistern vor Ort, um die örtlichen Besonderheiten aufzunehmen und gemeinsam eine Optimierung der Trassenführung zu erarbeiten. Parallel dazu laufen die Materialbestellung und die Beauftragung der Tiefbaufirmen an – sowohl Zweckverband als auch pepcom gehen von einem ersten Spatenstich noch vor Ablauf des Monats Juni aus.

Im dritten Teilabschnitt, der rund 5.000 Wohneinheiten in den Gemeinden Behrensdorf, Blekendorf, Dannau, Giekau, Helmstorf, Högsdorf, Hohenfelde, Kirchnüchel, Klamp, Kletkamp, Panker, Rantzau, Schwartbuck und Tröndel umfasst, haben die Information der Hauseigentümer und die Aufnahme der Aufträge bereits begonnen. Hier endet die Vorvermarktung, welche Voraussetzung für den Ausbau ist, Ende Juli 2017. Der vierte Abschnitt zwischen Mucheln und Bösdorf folgt nach den Sommerferien.

Ausführliche Informationen über die Möglichkeiten im neuen Netz sind unter www.glasfaser-im-kreis-ploen.de veröffentlicht.

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Pressemitteilung 08.05.2017

Über 60 Prozent der Haushalte entscheiden sich für Anschluss!

Vorvermarktung für ersten Teilabschnitt des Glasfasernetzes im Kreis Plön erfolgreich

+  Mindestquote für Breitband-Ausbau in 21 Kommunen wurde erfüllt

+  Rund 3.000 Gebäude erhalten einen schnellen Internet-Zugang

+  Auftragserfassung für den nächsten Teilabschnitt noch bis Ende Mai

Lütjenburg/Berlin, 8. Mai 2017. Wichtiger Zwischenerfolg für die Errichtung eines leistungsfähigen Glasfasernetzes im schleswig-holsteinischen Kreis Plön: Die notwendige Mindestauftragsquote für Hausanschlüsse ist im ersten Teilabschnitt deutlich übertroffen worden. Über die 21 Kommunen des südwestliches Kreisgebiets hinweg haben durchschnittlich 61 Prozent der Hauseigentümer einen Anschlussvertrag abgeschlossen und sich somit die Option auf einen schnellen Internetzugang, ein umfassendes TV- Programmangebot und günstige Telefonangebote gesichert.

  • Ohne leistungsfähige Internet-Infrastruktur ist die Zukunftsfähigkeit einer Region als Wohn- und als Gewerbestandort gefährdet. Zur Zukunftssicherung für Bürger und Unternehmen haben sich deshalb 46 Gemeinden im Kreis Plön bereits 2014 zu einem Zweckverband zusammengeschlossen. Mit der Errichtung eines modernen Glasfasernetzes unter der Marke cablesurf wurde das Unternehmen pepcom beauftragt, eine Tochtergesellschaft der Tele Columbus Gruppe als drittgrößtem deutschem Kabelnetzbetreiber. Voraussetzung für den Bau ist dabei, dass eine ausreichende Zahl von Hauseigentümern in jedem der vier Teilabschnitte des Errichtungsplans einen Gebäudeanschluss während der Vorvermarktungsphase beauftragt. Da dadurch ein wirtschaftlicher Bau des Netzes möglich ist, wird die Kostenbeteiligung der Hauseigentümer weit niedriger angesetzt als bei einer späteren Nachbeauftragung.Im ersten Abschnitt ist die Mindestanschlussquote von 55 Prozent nun deutlich übertroffen worden: Spitzenreiter sind Bothkamp (86 Prozent), Postfeld (77 Prozent) und Wahlstorf (76 Prozent), insgesamt haben sich 61 Prozent der Bürger in den 21 Orten für den Internetanschluss mit dem kommunalen Netz entschieden.In Ascheberg, der größten Gemeinde des Bauabschnitt 1, wurde die Quote knapp verfehlt. Die Errichtung ist aber auch dort gesichert: Pepcom und ZV gehen gemeinsam davon aus, dass während der Bauphase noch bis dahin unentschlossene Bürger dazu stoßen.

Volker Schütte-Felsche, Vorsteher des Zweckverbands und Lütjenburg, zeigte sich zufrieden über das gute Ergebnis der ersten Vertragsrunde: „Die Breitbandausbau bürgergerecht und wirtschaftlich vernünftig war. Mit den künftig verfügbaren Amtsvorsteher des Amtes Nachfrage zeigt, dass die Entscheidung der Bürgermeister für den Zweckverband und den Angeboten von der günstigen Grundversorgung bis hinauf zur gewerbetauglichen Spitzengeschwindigkeit mit 1 Gigabit pro Sekunde verfügen wir für viele Jahre über eine zukunftssichere Infrastruktur.“

Der ZV hat pepcom mittlerweile mit der Feinplanung und der Bauausführung für den Bauabschnitt 1 beauftragt. Dazu wird zunächst ein Abstimmungsgespräch mit den Bürgermeistern vor Ort durchgeführt, um die örtlichen Besonderheiten aufzunehmen und eine Optimierung der Trassenführung gemeinsam zu erarbeiten. Parallel dazu laufen die Materialbestellung und die Beauftragung der Tiefbaufirmen an. Pepcom und ZV gehen von einer kalkulierten Bausumme von rund 16,2 Millionen Euro für den 1. Bauabschnitt aus.

Im zweiten Teilabschnitt, der rund 1700 Wohneinheiten in den Gemeinden Rastorf, Martensrade, Lammershagen, Schlesen und Selent umfasst, haben die Information der Hauseigentümer und die Aufnahme der Aufträge bereits begonnen. Hier endet die Vorvermarktung, die Voraussetzung für den Ausbau ist, Ende des Monats. Auch im dritten Teilabschnitt im Nordwesten des Kreises hat die Information der Hauseigentümer begonnen, der vierte Abschnitt zwischen Mucheln und Bösdorf folgt nach den Sommerferien. Ausführliche Informationen über die Möglichkeiten im neuen Netz sind unter www.glasfaser-im-kreis-ploen.de veröffentlicht.

2017-05-08-Pressemitteilung-Vorvermarktung-Ploen

Pressemitteilung 10.04.2017

Glasfaser: Zweckverband zieht positives Fazit…

PM-10-04-2017

Impressionen

Hier finden Sie Bilder der einzelnen Informations-Abende rund um den Glasfaserausbau im Kreis Plön…

Pressemitteilung 17.03.2017

Zweckverband Breitbandvesorgung im Kreis Plön: Quote erreicht – es geht voran…

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Voller Saal in Ascheberg

Info-Abend über den Bau des Glasfasernetzes stößt auf große Resonanz…

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Das schnelle Internet kommt!

Nun beginnt sie also, die heiße Phase: 46 Dörfer wollen den
schnellen Glasfaser-Anschluss an das Internet und damit den Anschluss an die Zukunft…
Amtsschimmel-Kreis-Ploen

Die erste Vertragsunterzeichnung in Nettelsee:

Der Breitbandzweckverband im Kreis Plön, die pepcom GmbH und „Erst-Unterzeichner“ Timo Enterlein freuen sich auf das schnelle Glasfasernetz im Kreis Plön.

Die ersten Verträge sind unterschrieben:

NETTELSEE. Das Interesse am Informationsabend des Zweckverbands Breitbandausbau im Kreis Plön am Mittwoch in Nettelsee war riesig. Selbst die zusätzlichen Stühle reichten im Landgasthof „Zum Beeksberg“ für die schätzungsweise 200 Besucher nicht aus. Und am Ende des Abends gab es sogar schon die ersten beiden Vertragsabschlüsse über einen Glasfaseranschluss bis ins Haus..

Zweckverband Breitbandausbau im Kreis Plön informierte vor vollem Saal in der
Pilotgemeinde Nettelsee:

Aktuelle Informationen zum Ausbau des Glasfasernetzes im Kreis Plön:

Präsentation der pepcom vor den Vertretern der 46 Gemeinden im Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Plön im Rahmen  einer öffentlichen Sitzung der Verbandsversammlung am Mittwoch, den 25. Januar 2017 in Ascheberg.

Vertreter der 46 Gemeinden im Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Plön.

Wichtig für Sie

Ungebetene Telefonanrufe vom ehemaligen Anbieter?

Was ist zu tun, wenn Ihr bisheriger Netzbetreiber versucht, Sie telefonisch zur Vertragsverlängerung bzw. -umstellung zu drängen oder Ihnen gar mit Abschaltung des Anschlusses droht?

1. Schließen Sie keinerlei Vereinbarungen oder Verträge am Telefon ab! Am besten widersprechen Sie jeglicher Telefonwerbung.

2. Verlangen Sie jedwede Information, insbesondere zu etwaigen Abschalt- oder Umstellungsfristen schriftlich und dokumentieren Sie das Gespräch mit Anrufernamen und Zeitpunkt.

3. Informieren Sie uns! Wir lösen Fragen und Unklarheiten schnell und klären, damit Ihnen keine Nachteile entstehen.

Kundenservice

0800 100 35 04
Mo. – Sa. 8 – 22 Uhr

Ihre Elektrikerpartner vor Ort

Hier finden Sie künftig Kontaktdaten der lokalen Elektriker, die Ihnen bei der Veränderung oder Herstellung der Hausverkabelung – im Rahmen des Glasfaseranschlusses im Kreis Plön – behilflich sein können.

Hinweise für Ihren Wechsel zu Glasfaser im Kreis Plön

In unseren FAQ haben wir detaillierte Informationen, wie Sie beim Glasfasernetz im Kreis Plön mitmachen können, zusammengestellt. Antworten auf Ihre Fragen zur Mitnahme Ihrer Rufnummer und E-Mail-Adresse finden Sie im Bereich Kundeninformation.
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