DER
ZWECKVERBAND

Was im Jahr 2009 als gemeinsame Machbarkeitsstudie über breitbandige Internetanbindungen in den Gemeinden der Amtsgebiete Lütjenburg und Selent/Schlesen begann, entwickelte sich nach jahrelanger Planungs- und Entwicklungsarbeit zum 2014 gegründeten „Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Plön“. Erfreulich viele Gemeinden sind der Idee gefolgt, sodass insgesamt 46 Gemeinden (ca. 16.000 Haushalte) aus vier Amtsgebieten die Chance auf einen zukunftsfähigen Glasfaseranschluss erhalten:

Über den aktuellen Stand des Projekts informiert der Verbandsvorstehen im nachfolgenden Bürgerbrief:
An die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsgemeinden des ZW Breitbandversorgung
Sehr geehrte Damen und Herren, ein großer Schritt in Richtung Breitbandausbau im ländlichen Raum des Kreises Plön ist getan.

In der Verbandsversammlung aller 46 Mitgliedsgemeinden am 31.10.2016 in Selent haben wir uns nun nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens auf einen Partner für den Breitbandausbau festgelegt und den Verbandsvorsteher ermächtigt, den Vertrag mit dem Unternehmen abzuschließen.
Vorangegangen waren beginnend ab März 3 sehr zeitintensive Verhandlungsrunden mit den 5 interessierten Unternehmen, in denen alle notwendigen technischen und wirtschaftlichen Grundlagen für die zukünftige partnerschaftliche Zusammenarbeit erörtert wurden.

Ausgewählt haben wir das Unternehmen Pepcom aus Unterföhring das, im Netzausbau und Netzbetrieb – mit Schwerpunkt bislang jedoch in den südlicheren Bundesländern – umfangreiche Erfahrungen hat und schon viele Jahre auf dem Markt tätig ist. Pepcom gehört zur Unternehmensgruppe Tele Columbus, die insgesamt ca. 3,7 Millionen Haushalte betreut.

Die Angebote aller Unternehmen waren sehr gut und zeigten, dass alle gerne mit unserem Zweckverband zusammengearbeitet hätten. Nach einer vorgegebenen Bewertungsmatrix fiel die Entscheidung auf das wirtschaftlichste Angebot bei dem auch der Ausbau mit und ohne Fördermittel miteinander verglichen wurde.
Die angebotenen Fördermittel in der Größenordnung von bis zu 11,3 Mio € sind leider nicht frei nutzbar. Die Fördergelder fließen nur, wenn die Pachteinnahmen, die wir von unserem Partner während der Vertragslaufzeit erhalten, geringer sind als die Investitions- und Nebenkosten unseres Zweckverbandes. Die Pachteinnahmen sind jedoch so gut, dass es nicht wirtschaftlich ist, das Förderprogramm mit seinen Auflagen und Mehrkosten zu nutzen.

Freuen wir uns also, dass unser Verband keine Steuergelder in Anspruch nehmen muss.
Der Ausbau des Verbandsgebietes wird wegen der Größe des Verbandsgebietes abschnittsweise erfolgen und soll bis zum Sommer 2019 – also innerhalb von 2 ½ bis 3 Jahren – abgeschlossen sein. Wir verlegen mit unserem Partner, der Pepcom, viele hundert Kilometer Glasfaserleitungen, bauen die Schaltstationen und Verteiler und versorgen flächendeckend unser Verbandsgebiet.

Zur Erinnerung möchte ich noch einmal das Ziel unseres kommunalen Zweckverbandes herausstellen:
Unsere Absicht ist es, 95 % aller Haushalte in unseren Gemeinden mit einem Glasfaseranschluss bis ins Haus zu versorgen. Wir gehen davon aus, dass wir dieses Ziel nur durch den kommunalen Zusammenschluss erreichen können, weil unsere ländliche Struktur für die auf dem freien Markt selbstständig tätigen Unternehmen nicht lukrativ genug ist.
Der Bedarf an hohen Datenübertragungsraten wächst rasant und explosionsartig. Wir investieren mit dem Glasfaserausbau in die Zukunft und schaffen die Voraussetzung, dass der ländliche Raum von der digitalen Entwicklung nicht abgehängt wird. Unsere 46 Gemeinden nehmen viele Millionen in die Hand weil wir überzeugt sind, dass ein Glasfaseranschluss für jedes Haus in der Zukunft als Daseinsvorsorge unverzichtbar ist, um der sich verändernden Welt gewachsen zu sein.
Wir – die Gemeinden und unser Partner die Pepcom – können das nicht allein stemmen. Das Modell ist wirtschaftlich nur realisierbar, wenn mindestens 55 % aller Haushalte von Beginn an mitmachen und einen Vorvertrag mit unserem Partner abschließen. In diesem Vorvertrag verpflichten Sie sich, zu marktüblichen Gebühren die Dienste Telefon, Internet und bei Bedarf Fernsehen von der Pepcom zu beziehen. Vertragsinhalte werden zunächst 50 oder 100 Mbit/s – Verträge sein oder wenn sie wollen, z.B. als Gewerbebetrieb, auch Verträge im Gigabit- Bereich.
Seit Anfang des Jahres befinden wir uns im 1. Ausbaugebiet in der praktischen Umsetzung des Projektes. Gemeinden und Pepcom beantworten auf Informationsveranstaltungen und in Bürgersprechstunden alle Fragen vor Ort – nutzen Sie diese Gelegenheit.

Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft in die Hand nehmen – es geht nur mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Schütte-Felsche
Verbandsvorsteher

Wichtig für Sie

Ungebetene Telefonanrufe vom ehemaligen Anbieter?

Was ist zu tun, wenn Ihr bisheriger Netzbetreiber versucht, Sie telefonisch zur Vertragsverlängerung bzw. -umstellung zu drängen oder Ihnen gar mit Abschaltung des Anschlusses droht?

1. Schließen Sie keinerlei Vereinbarungen oder Verträge am Telefon ab! Am besten widersprechen Sie jeglicher Telefonwerbung.

2. Verlangen Sie jedwede Information, insbesondere zu etwaigen Abschalt- oder Umstellungsfristen schriftlich und dokumentieren Sie das Gespräch mit Anrufernamen und Zeitpunkt.

3. Informieren Sie uns! Wir lösen Fragen und Unklarheiten schnell und klären, damit Ihnen keine Nachteile entstehen.

Kundenservice

0800 100 35 04
Mo. – Sa. 8 – 22 Uhr

Ihre Elektrikerpartner vor Ort

Hier finden Sie künftig Kontaktdaten der lokalen Elektriker, die Ihnen bei der Veränderung oder Herstellung der Hausverkabelung – im Rahmen des Glasfaseranschlusses im Kreis Plön – behilflich sein können.

Hinweise für Ihren Wechsel zu Glasfaser im Kreis Plön

In unseren FAQ haben wir detaillierte Informationen, wie Sie beim Glasfasernetz im Kreis Plön mitmachen können, zusammengestellt. Antworten auf Ihre Fragen zur Mitnahme Ihrer Rufnummer und E-Mail-Adresse finden Sie im Bereich Kundeninformation.